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Freiherr Von der Heydt-Stiftung
 
Das Von der Heydt-Museum verdankt sein Bestehen vornehmlich bürgerschaftlichem Engagement. Besonders hervorzuheben als Stifter und Mäzene sind der Elberfelder Bankier August von der Heydt (1851-1929) und sein Sohn Eduard (1882-1964).
 
Bereits nach Ende des Krieges hatte Eduard von der Heydt begonnen, seine reiche Sammlung, die auch alle Kunstwerke seiner Eltern und seines 1943 verstorbenen Bruders umfasste, dem Städtischen Museum in Wuppertal zu stiften.
 
Neben einigen niederländischen Gemälden betrafen die Schenkungen die Werke
des 19. und 20. Jahrhunderts. Aus Anlass seines siebzigsten Geburtstages 1952
überließ er die noch nicht gestifteten Gemälde und Skulpturen als Dauerleih- gaben und legte fest, dass sie nach seinem Tod ganz in den Besitz des Museums übergehen sollten. Die Museumsbestände erhielten so im Bereich des französischen 19. Jahrhunderts erheblichen Zuwachs. Entscheidend neue Akzente setzte er mit Werken von Manet, Redon, Munch, Beckmann, Dali und Chagall. Die Gründung der Eduard von der Heydt-Stiftung versetzt das Museum zudem in die glückliche Lage, den Bestand auch in Zukunft mit Neuerwerbungen erweitern zu können.

 
(Aus: Meisterwerke, ISBN 978-3-89202-076-9).
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